Musikalische Bandbreite

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DSC 0159Wie viel die Jacob-Grimm-Schule musikalisch zu bieten hat, zeigte das Sommerfestival zum Abschluss der Musiksaison kurz vor den Sommerferien. Den Anfang machten mehrere mittlerweile regional bekannte Bands wie „¿Who Killed the Lynx?“ und Kapatult" bei dem Bandfestival unter dem Motto "Grimm`s fairytale". Bei schweißtreibenden Temperaturen ließ sich das Publikum von den rockigen Klängen und fetten Beats mitreißen und tanzte in den Sommerabend hinein. Sogar für eine Abkühlung im kühlen Nass wurde gesorgt. Das Festival war erstmals von den Abiturienten der JGS in Absprache mit den Musiklehrern organisiert worden. 

Am folgenden Abend konnten die Zuhörer beim traditionellen Sommerkonzert den Klängen des Orchesters, der Jazz Combo und der Big Band sowie des Chores lauschen und mitgrooven. Die jungen Musiker überzeugten auf allen Ebenen und schufen einen würdigen Abschluss der grandiosen Musiksaison. Man darf auf kommende Auftritte gespannt sein.

Lesen Sie hier die HNA-Kritik zum Konzert vom 22.6.2017:

Schüler in Hochform

Sommerkonzert der Jacob-Grimm-Schule

 VON GEORG RASSNER

DSC 0378KASSEL. Gleich vier Ensembles der Jacob-Grimm-Schule präsentierten am Dienstagabend ihr Können. Den Anfang machte das große Orchester unter seinem engagierten Leiter Bernd Trusheim, der Streicherensemble, Holz- und Blechbläser sicher über alle Klippen führte. Vor allem die Blechbläser durften bei den Filmmusiken zu „Indiana Jones“ und „Fluch der Karibik“ ihren vollen Klang entfalten und ihr Rhythmusgefühl zeigen. Das ganze Orchester lief beim zweiten Stück zur Hochform auf – eine reife Leistung. Die kleine Jazz-Combo mit Geige, Kontrabass, Gitarre, Trompete, Posaune, Alt- und Tenorsaxofon, einfühlsam vom Klavier aus begleitet von Leiter Gunther Fuhr, beeindruckte mit ausgefeilter Dynamik und wurde mit reichem Beifall belohnt. Nicht nur saubere Intonation, Rhythmus und Dynamik stimmten im großen Chor bei Carl Orffs „Carmina Burana“ (an den Klavieren Maria Unruh und Florian Brauer), auch die geforderte Sprachakrobatik wurde perfekt beherrscht. In der abschließenden „Celebration“ (Leitung und Arrangement: Florian Brauer) wurde die Wirkung des Gesangs noch durch eine erstaunlich einheitliche Choreografie verstärkt. Den Abschluss des Konzertes übernahm die Big Band. Lisa Sommerfeld hatte das Ensemble mit sparsamen Bewegungen und Zeichen fest im Griff. Bei der Begleitung der gekonnten Gesangsvorträge von Pauline Brämer, Alexandra Ulner und Fernando Morales wurde die Lautstärke höflich zurückgenommen. Locker und leicht ging dieses gehaltvolle Sommerkonzert zu Ende.

 

 

 

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Fotos: Jana Keßler, Torben Hammerl, Sophie Bierkandt