Kulturelle Begegnungen auf "la Réunion“

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Reunion 2016In den Osterferien machte sich eine kleine Gruppe der JGS zusammen mit Engelsburgschülern auf die Reise nach „la Réunion“. Der Schüleraustausch wird alle zwei Jahre durchgeführt (in dem anderen Jahr kommen die Schüler der Insel zum Gegenbesuch). Lisa Risilia (Q2) berichtet von ihren Erlebnissen:

Die „Île de la Réunion“, was auf Deutsch so viel wie „Insel der Zusammenkunft“ heißt, ist wohl einer der schönsten Teile Frankreichs. Das Übersee-Département liegt hinter Madagaskar und ist nur mit einem 11-stündigen Flug von Paris aus zu erreichen. Dies ist eine lange Reise, die sich jedoch auf jeden Fall lohnt. Wir hatten durch den Schüleraustausch, welcher schon seit mehreren Jahren zwischen der JGS, der Engelsburg und dem „lycée Saint Charles“ stattfindet, die Chance, die Insel mit ihren wunderbaren Einwohnern kennen zu lernen und zusätzlich unser Französisch noch ein bisschen aufzubessern.

„la Réunion“ macht ihrem Namen alle Ehre, denn dort treffen die verschiedensten Kulturen aufeinander und leben friedlich zusammen, egal ob Afrikaner, Chinesen oder Inder.

Auch wir konnten endlich unsere Austauschschüler wieder in die Arme schließen, welche uns ein Jahr zuvor schon in Kassel besucht hatten. Von unseren Gastfamilien wurden wir sehr freundlich empfangen, manchmal schon fast zu freundlich. Mit Essen zum Beispiel wurde ich rund um die Uhr bedient, denn die Insel hat eine sehr große Vielfalt an Obst und Gemüse zu bieten. Auch landschaftlich ist „la Réunion“ paradiesisch. Von Strand bis Bergen ist für jeden etwas dabei.

Gemeinsam mit allen Austauschschülern wurde die Insel erkundet, unter anderem bestiegen wir den Vulkan. Auch eine Vanilleplantage und Vanillefabrik wurden besucht, denn réunionesische Vanille ist bekannt dafür, die weltweit beste zu sein. Besonders toll waren die Ausflüge mit unseren französischen Austauschschülern z. B. Paragliding oder Trackingtouren durch die Natur. Auch das Baden durfte natürlich nicht zu kurz kommen. Wir waren im Meer, Fluss und in einem Wasserfall.

Ich kann sagen, dass ich die Zeit sehr genossen habe, entsprechend fiel die Verabschiedung auch sehr tränenreich aus. Natürlich wollen wir nochmal zurückkehren, doch wenn wir es nicht schaffen, weiß ich, dass mir wenigstens viele wundervolle Erinnerungen bleiben.

Lisa Risilia

Foto: privat