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JGS als musikalische Talentschmiede

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Dass der HSS-JGS-Schulverbund für seine vielfältige und hervorragende musikalische Arbeit und die stimmungsvollen Konzerte mittlerweile im Raum Kassel bekannt ist, ist nichts Neues. So spielten schon Formationen auf dem Kasseler Jazz-Festival oder auch beim "Glas der Vernunft" 2016. Erst in diesem Jahr feierte die Big Band mit einem internationalen Festival und Gästen aus Dänemark und Finnland ihr 25-jähriges Bestehen. Dass auch immer wieder von Schülern selbst geleitete Formationen entstehen und erfolgreich gemeinsam musizieren, zeigte beispielsweise das Grimm Tentett, das 2015 den Kreativwettbewerb der Kasseler Musiktage gewann.

Ein Konzert wie im August mit gleich zwei Bands, die einen Bezug zur Jacob-Grimm-Schule haben, von denen die eine mittlerweile weltweit Erfolge feiert, war dann aber doch ungewöhnlich: So gaben nicht nur "Milky Chance" um die ehemaligen JGS-Schüler Clemens Rehbein und Philipp Dausch ein Konzert in ihrer Heimatstadt, sondern die frisch gebackenen Abiturienten der aus der JGS hervorgegangenen Band "Who killed the Lynx" heizten dem Publikum als Vorgruppe mächtig ein. Dieses besondere Konzert wurde sogar in die Hessenschau aufgenommen.

Hier können Sie den Beitrag vom 18.08.2018 anschauen: 

https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hessenschau---ganze-sendung,video-69210.html

(Die Verlinkung erfolgte mit freundlicher Genehmigung des hessenschau-Teams, der Beitrag ist in den letzten fünf Minuten der Sendung zu sehen.)

Hier finden Sie die Berichterstattung der HNA über das Konzert (Artikel vom 20.08.2018)

Kennenlernen auf dem Wasser und zu Land

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DSC 1515Sich kennenlernen, die Oberstufenzeit gemeinsam gestalten, neue Freundschaften schließen - das steht zu Beginn jeder neuen Einführungsphase auf dem Programm. Aus Stadt und Landkreis kommen jedes Jahr rund 200 neue Schülerinnen und Schüler aus den Mittelstufen an die JGS. Um sich besser kennenzulernen, fahren alle Klassen schon in der zweiten Woche der Einführungsphase drei Tage auf eine Kennenlernfahrt in die nähere Umgebung in Hessen, Niedersachsen oder Thüringen.

Der Sporttag am Bootshaus in der dritten Schulwoche verstärkt zusätzlich den gemeinsamen Anfang. 

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Sport, Spiel und Wasserspaß sind hier angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase sich auch in diesem Jahr mit verschiedenen Wassersportmöglichkeiten wie Kanu-, Kanadier-, Drachen- und Ruderbootfahren vertraut machen, zu Land standen Kooperationsspiele, Slackline/Jonglage, Volleyball, Rugby, Fußball, Frisbee, Baseball und Tanz zur Wahl. Nicht nur das Kennenlernen des Bootshauses am Auedamm, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen der neun neuen Klassen der Jacob-Grimm-Schule stand im Vordergrund. Organisiert wurde der Tag von der Sportfachschaft. Wer weiter Sport auf dem Wasser treiben möchte, kann dies unter anderem in der Ruder-AG oder einem der Sportkurse aber der Qualifikationsphase tun. Das vielfältige AG-Programm der Jacob-Grimm-Schule bietet allerdings für jeden etwas – ob Sport, Musik, Kreativität, Fremdsprachen, naturwissenschaftliches Arbeiten, philosophisches Denken oder gesellschaftliches Engagement – jeder kann hier seinen Interessen und Neigungen nachgehen. (Fotos: Dierk Fooken, Simone Gerlach, Annabelle Weyer)

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JGS-Schüler interviewen Zeitzeugen

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Anfang des Jahres hatte die HNA Zeitzeugen aufgerufen, sich zu melden und über ihre Erlebnisse bei der "Bombennacht" am 22. Oktober 1943 in Kassel anlässlich des 75-jährigen Gedenkens zu erzählen. Mehr als 160 Zeitzeugen meldeten sich, was eine Kooperation mit den Kasseler Schulen möglich machte. Auf diese Weise können JGS-Schüler ins Gespräch mit der Generation kommen, die den Zweiten Weltkrieg erlebte, und so einen anderen Zugang zur damaligen Zeit gewinnen. Ein Austausch über das Erlebte dieser Menschen kann helfen, sich die lange Friedensperiode, in der wir in Deutschland leben, vor Augen zu führen, und deutlich zu machen, dass eine Zeit wie der Nationalsozialismus mit allen Mitteln der Demokratie verhindert werden muss.

 

Lesen Sie hier den HNA-Artikel zur Kooperation der Jacob-Grimm-Schule mit der HNA:

HNA-Artikel: Wir leben in derselben Stadt (28.08.2018)

Jazzklänge auf dem Dach der Grimmwelt

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Das Wetter passte: Mehrere hundert Zuhörer hatten an dem schönen Sommerabend den Weg auf das Dach der Grimmwelt gefunden, um dem Konzert von "triosence" um den ehemaligen JGS-Schüler Bernhard Schüler zu lauschen. Als Vorband spielte die neu gegründete Grimms Jazzwerkstatt und bot einen stimmungsvollen Einstieg in den Abend. Lesen Sie hier die Konzertkritik der HNA:

Ein Paradies der Lebensfreude
Wunderbare Location, toller Auftritt: Triosence verzauberten das Publikum auf dem Dach der Grimmwelt
Von Andreas Köthe


3j7HnKzQ1KASSEL. Es durfte einfach nicht regnen. Während des Auftritts von Triosence auf dem Dach der Grimmwelt hätte es keinen Plan B gegeben. Als doch ein paar Tropfen fielen, wurde dem Konzertflügel sicherheitshalber eine schützende Decke übergestülpt.
Dies geschah, während Bandleader Bernhard Schüler als Einleitung für zwei von südamerikanischen Rhythmen beeinflusste Kompositionen lustige Anekdoten eines Brasilien-Urlaubes erzählte. Danach sah sein Arbeitsplatz aus wie eine Hütte in einer Favela. Er bildete fortan den visuellen Kontrapunkt zur klanglichen Ästhetik.
Kassels Kulturdezernentin und Grimmwelt-Chefin Susanne Völker hatte maßgeblichen Anteil an der Realisierung dieses Events. Es bleibt zu hoffen, dass man diesen Veranstaltungsort weiter fokussiert. Die terrassenförmige Architektur, das Panorama und die von Klang-Routinier Rolf Dressler brillant interpretierten Soundmöglichkeiten verwandelten die Location in ein Paradies der Lebensfreude.
Korrespondierend mit dieser Atmosphäre hatte man mit Triosence die beste Wahl getroffen, um diesen Premierenabend stimmungsvoll zu inszenieren. Eine Formation, die mit dem Pianisten, Komponisten und Arrangeur Schüler, dem Schlagzeuger und Perkussionisten Tobias Schulte und Omar Rodrigues Calvo am Kontrabass versiertes Personal an Bord hat und sich stilistisch jener Spielart des Jazz zuordnen lässt, die sich durch hohe Akzeptanz eines vielseitigen Klientels erfreut.
LHLI4wgw1Wer bei John Coltrane den Stecker zieht, lässt bei Triosence die Membrane jubilieren: Klug aufeinander geschichtetes Dur und Moll klingt einfach schön. Was oberflächlich betrachtet harmlos im Kreis galoppiert, entpuppt sich auf den zweiten Blick oft als raffiniertes Konstrukt. Schulte, der sein Debüt als neues Bandmitglied mit Bravour absolvierte, erwies sich als sensibler Mannschaftsspieler und brillanter Solist. Das gleiche galt für Rodrigues, der schon länger bei Triosence die Segel setzt. Schüler bestach mit technischer Präzision und Produktivität.
Manchmal verdichtete sich der Bandsound zu sehr in der mittleren Lage, die Prägnanz der Melodieführung verschwamm, die solistische Strategie wirkte geplant und berechenbar. Doch der komplexe Farbenreichtum der Songs kompensierte diese Eindrücke.
Dass man eine hoch motivierte Band der Jacob-Grimm-Schule, unter der Leitung von Lisa Sommerfeld, als Support eingeladen hatte, war auch Schülers Vergangenheit geschuldet. Er hat sämtliche musikalischen Angebote der Schule durchlaufen. Dass man daraus etwas machen kann, zeigt die Qualität seines Trios. Großer Applaus. Es spielten: die Pianisten Jan Schmelzer, Juri Wiege, Nora Pluquett, Daniel Haubenreißer, Jonathan Dilger (Saxofon), Bassist Tobias Rehor, Drummer Julius Plewe

HNA-Artikel vom 28.08.2018

Fotos: Lukas Joop

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Sommerabend-Jazz am 20. September, 19:00 Uhr auf dem Dach der GRIMMWELT

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triosence

20.08.2018

ab 19:00 Uhr

Ob in Brasilien, Taiwan oder in den USA – überall, wo die drei Musiker von »triosence« bislang aufgetreten sind, haben sie ein begeistertes Publikum zurückgelassen. Die Band aus Bernhard Schüler (piano), Stephan Emig (drums) und Omar Rodrigues Calvo (bass) hat einen unverwechselbaren Stil entwickelt, den sie selbst als songjazz bezeichnet. Die melodie-betonte Mischung aus Jazz, Fusion, Folk und World überzeugt nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten. Seit Entstehnung der Band im Jahr 1999 hat triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt. Beim besonderen GRIMMWELT-Konzert stellt triosence neben Titeln der aktuellen CD vor allem viele ganz neue und bislang unveröffentliche Songs vor. 

Vorband: Grimms Jazz-Werkstatt

SchülerInnen an der Jacob-Grimm-Schule musizieren in diversen Ensembles und natürlich spielen sie auch Jazz in Big Band und Jazz-Combo. Hervorgegangen sind daraus KünstlerInnen wie Milky Chance, Paulina Eisenberg, Nicole Jukic und auch triosence-Kopf Berndhard Schüler war JGS-Schüler. Im Rahmen von Grimms-Jazz-Werkstatt treffen sich neuerdings junge Jazz-Affine der Jacob-Grimm-Schule in kleineren Besetzungen vom Duo bis zum Quintett, um ihre eigenen Arrangements und Kompositionen zu erproben. Die Ergebnisse der ersten Ausgabe von Grimms Jazz-Werkstatt sind auf dem Dach der GRIMMWELT als Vorprogramm zum Konzert der Band triosence zu hören.

Montag, 20.08.2018 ab 19:00 Uhr auf dem Dach der GRIMMWELT
Eintritt: 15 €, erm. 10 €
Schüler frei (nur mit gültiger Eintrittskarte und Schülerausweis)

Ende der Veranstaltung: 21:45 Uhr

Bei schechtem Wetter findet die Veranstaltung in der GRIMMWELT statt.

Vorverkauf an der Kasse der GRIMMWELT

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