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Eigene Stärken finden beim Berufsinformationstag

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Nico Gundlach3„(Er)-Finde Dich! Stärken stärken, Schwächen managen“ – unter diesem Motto bot der diesjährige Berufsinformationstag interessante und inspirierende Einblicke in die Arbeitswelt. Diese jährlich an der Jacob-Grimm-Schule durchgeführte Veranstaltung zur Berufsorientierung startete mit einem Vortrag von Nico Gundlach, der eindrücklich den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphase zwei (Q2) berichtete, wie er vor mehr als fünfzehn Jahren beschloss, die Werbe-, Kommunikations- und Medienagentur „Neue Formen GmbH & Co. KG“ zu gründen. Heute hat das Kasseler Unternehmen mit Niederlassung in Köln etwa 50 Mitarbeiter. Unter ihnen sind Grafik-Designer, Mediengestalter, Kommunikationswirte, aber auch Literaturwissenschaftler, Bankkaufleute und Juristen. Zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Beispiel zweimal Silber beim Deutschen Dialogmarketingpreis oder Branchensiege im Jahrbuch der Werbung dokumentieren den Erfolg des Unternehmens, das jährlich über vier Millionen Euro umsetzt. So erzählte Nico Gundlach anschaulich, wie man von einer Idee erfolgreich zur Selbstständigkeit gelangen kann und welche Rolle dabei Kreativität und die Bereitschaft, eingetretene Pfade zu verlassen, spielen. Dabei ist ihm das Pinguin-Prinzip (Eckart von Hirschhausen) besonders wichtig. Es sei viel effektiver, eigene Stärken zu erkennen und zu stärken, statt an seinen Schwächen herumzudoktern. Wenn man nämlich als Pinguin geboren wird, machten auch sieben Jahre Psychotherapie aus einem keine Giraffe.
Im Anschluss an den mit viel Beifall kommentierten Vortrag stellten über 40 Repräsentanten aus fast 30 Institutionen verschiedenste Arbeits- und Berufswelten vor, zum Beispiel aus den Bereichen Beratung, Management, Architektur, Medien und Kultur. Dank Heike Haschen bietet dieser Tag jährlich für alle Schülerinnen und Schüler der Q2 die Möglichkeit, sich Anregungen zu holen, mit dem eigenen Berufswunsch genauer auseinanderzusetzen und Kontakte zu knüpfen.

Text: Heike Haschen/Annabelle Weyer

Fotos: Annabelle Weyer/mit freundlicher Genehmigung von Nico Gundlach

 

Jugend-forscht-Wettbewerb am 24. Februar

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Am 24. Februar findet der diesjährige Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ statt. Ort des Wettbewerbs ist ein Hauptgebäude (Nr. 8) der Firma SMA.

Noch nie nahmen so viele Schülerinnen und Schüler der Jacob-Grimm-Schule an dem Projekt „Jugend forscht“ teil wie dieses Jahr: Zehn junge Wissenschaftstalente starten in fünf Teams in den Forschungsgebieten Technik, Chemie (gleich zwei Teams), Physik und Molekulargenetik/Biologie.

Diese Teams haben an diesem Samstag zum einen die Aufgabe, ihre Forschung in wissenschaftlicher Tiefe zu präsentieren, und zum anderen einem breiten Publikum in verständlicher, Interesse weckender Form näherzubringen - alle Themen werden daher gut verständlich sein.

Interessenten sind herzlich eingeladen, ab 14 Uhr ist der Wettbewerb für Besucher geöffnet. Um 16 Uhr beginnt die Feierstunde mit Preisverleihung und Ehrung.

Die Jugend-forscht-Teams betreut Ingo Brauer.

Mehr zum Wettbewerb finden Sie unter https://www.jugend-forscht.de/.

Anfahrtssizze SMA Gebäude 8 als PDF

 Anfahrtskizze SMA Gebäude 8.pdf

Jazzkonzert am 22. Februar, 19:30 Uhr

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Jazz-Konzert am Donnerstag, 22. Februar, 19.30 Uhr, Aula der Heinrich-Schütz-Schule

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 Mini Big Band HSS

Jazz-Combo JGS

Grimm Tentett

Big Band HSS/JGS 

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Neben den klassischen Ensembles der Chöre und Orchester gibt es im Schulverbund von Heinrich-Schütz-Schule (HSS) und Jacob-Grimm-Schule (JGS) auch zahlreiche Gruppen im Jazz- und Rockbereich, die sich Ende Januar bei einem Workshop in Helmarshausen fit gemacht haben für die weitere Saison.

Am Donnerstag, 22. Februar, 19:30 Uhr, präsentieren sich nun die Jazz-Ensembles in einem Konzert in der Aula der HSS.

Die Mini Big Band der HSS macht den Start mit fetzigen Arrangements populärer Songs wie „Man in the Mirror“ oder „Shut Up and Dance“. Zwei kleinere Besetzungen bieten Delikatessen in eigenen Bearbeitungen: Die Jazz-Combo der JGS und das schülergeleitete Grimm Tentett. Den Hauptteil des Abends bestreitet die Big Band der HSS/JGS, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. 

Die voll besetzte Formation hat anspruchsvolle instrumentale Titel wie Bob Mintzers „Computer“ im Programm. Ganz besonders freut sich die Band, mit Alexandra Ulner, Fernando Morales und Marvin Diegel drei herausragende Vocalisten unterstützen zu dürfen, die gefühlvolle Balladen genauso überzeugend darbieten wie druckvollen Motown-Sound.

 

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Für die Verpflegung in der Pause des Konzerts ist gesorgt, kostenlose Einlasskarten sind noch am Abend erhältlich.

Die Fotos vom Jazzkonzert 2017 zeigen den Saxophonsatz, die Posaunen sowie die beiden Abiturienten der JGS am Gesang, Alexandra Ulner und Fernando Morales.

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Holocaust-Gedenken an Opfer der Region

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Holocaustgedenken 1Am 27.01.1945, also vor 73 Jahren, wurde das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages beschäftigte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jacob-Grimm-Schule während der Projektwoche der Schule mit dem Gedenken an den Holocaust. Dazu fuhren sie zur Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen, wo im Nationalsozialismus die Klosteranlage zu einem Konzentrationslager umgebaut wurde. Im KZ Breitenau wurden von 1940-45 etwa 8.300 Häftlinge gequält und gefoltert, ein großer Teil von ihnen wurde ermordet oder deportiert. Ihre individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema brachten die Jugendlichen, die durch Heike Haschen und Constanze Lingelbach unterstützt wurden, ihren Mitschülern und der gesamten Schulgemeinde in einer Gedenkveranstaltung zu Beginn des zweiten Halbjahres näher und gedachten besonders der Opfer des Nationalsozialismus in der Region von Kassel.
Holocaustgedenken 2Dazu unterbrachen alle Schülerinnen und Schüler ihren Unterricht und versammelten sich im Foyer der JGS. Verlesen wurden Namen von Holocaustopfern der Region, Gedichte von Nelly Sachs und Hermann Broch sowie Briefe Lilly Jahns, die die unmenschlichen Bedingungen ihrer Haft im KZ Breitenau schilderten, im Juni 1944 starb die in der Nähe von Kassel praktizierende geschiedene Ärztin und fünffache Mutter nach ihrer Deportation in Auschwitz. Eingerahmt wurde die Veranstaltung von hebräischen und jiddischen Volksliedern, die Cora Lüning und Arghawan Taheri sangen, begleitet von Adele Laubrich (Geige), Laura Charton (Kontrabass) und Constanze Lingelbach (Klavier). Am Ende standen die eindringlichen Worte Anne Franks: „Oh ja, ich will nicht umsonst gelebt haben, wie die meisten Menschen, ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod.“

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Mit einer Schweigeminute gedachten zum Abschluss alle gemeinsam der Opfer des Holocausts.

Mitwirkende Schülerinnen und Schüler:
Arife Bajrami, Isabel Bechtel, Sarah Boddin, Johanna Friedmann, Josefine Gück, Adele Laubrich, Cora Lüning, Linea Pietzsch, Arghawan Taheri (Einführungsphase) sowie Laura Charton, Anton Seyberth, Julian Staude, Roman Werner (Q3)

Fotos: Annabelle Weyer

 

  

 

 

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Kleine Gäste in der Biologie

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Für einige Wochen haben wir kleine mongolische Wüstenrennmäuse in der Biologie. Neben Verhaltensbeobachtungen können wir auch süßen kleinen Minimäusen beim Großwerden zuschauen.

Mäuse

 

Foto: Katharina Kastmann

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