Aktuelles

Informationsabende am 4./5.Dezember

Veröffentlicht in Aktuelles

JGS-Luft schnuppern und sich über die Angebote eines Oberstufengymnasiums informieren – diese Möglichkeit bieten die „Einblicke in die Jacob-Grimm-Welt“, die Informationsabende der Jacob-Grimm-Schule. Am 4. und 5. Dezember öffnet diese ihre Türen in der Wilhelmshöher Allee 35-39 in Kassel und lädt alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in der Mittelstufe und ihre Eltern ein, um Einblicke in den Unterricht, die Abiturvorbereitung und die Atmosphäre der JGS zu gewinnen.


Jeweils um 19:00 Uhr kann man in der Eingangshalle der Schule erste Informationen zu Austauschprogrammen, dem bilingualen Angebot, Arbeitsgemeinschaften und der Arbeit der Schülervertretung sammeln und wird auf musikalische Weise begrüßt. Anschließend werden in drei kurzen Blöcken Einblicke in unterschiedliche Fächer und deren Unterrichtspraxis sowie Informationen zur Oberstufe geboten. Gleichzeitig kann man ins Gespräch mit dem Kollegium sowie mit Schülerinnen und Schülern der JGS kommen, die diesen Abend gemeinsam gestalten.

Am 4.12. präsentieren sich die Fächer Biologie, Darstellendes Spiel, Geschichte, Informatik, Mathematik, Kunst, Wirtschaftswissenschaften und Spanisch, am 5.12. geben die Fächer Chemie, Deutsch, Englisch, Erdkunde, Französisch, Musik, Physik sowie Politik und Wirtschaft einen Einblick in ihren Unterricht. Zukünftige Oberstufenschülerinnen und -schüler können sich mit ihren Eltern einen Abend aussuchen.

 

Flyer zur Veranstaltung

JGS-Schüler befragen Landtagskandidaten

Veröffentlicht in Aktuelles

DSC 0059Wie auch schon bei den Bundestagswahlen im letzten Jahr bereiteten JGS-Schüler, diesmal der Politik-und-Wirtschafts- sowie der Wirtschaftswissenschaften-Leistungskurs unter der Leitung von Kerstin Otto und Jenny Neuner in Zusammenarbeit mit der HNA eine Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten des Wahlkreises Kassel vor. Ausführlich beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Wahlprogrammen und konfrontierten die Politiker mit ihren gut durchdachten Fragen, am Ende konnten auch die rund 400 Schülerinnen und Schüler aus dem Publikum nachfragen, was rege genutzt wurde. Lesen Sie hier den HNA-Artikel über die Veranstaltung:

 

Politik stellte sich der Jugend
Beim HNA-Lesertreff befragten Schüler der Jacob-Grimm-Schule Landtagskandidaten
Von Christina Schröder

KASSEL. Bis auf den letzten Platz war die Sporthalle der Jacob-Grimm-Schule (JGS) gefüllt. Sogar auf die Bühne und den Boden setzten sich die rund 400 Schüler, um zu verfolgen, wie Mitschüler Kasseler Kandidaten für die hessische Landtagswahl mit überraschend scharfen Fragen löcherten. In kleinen Gruppen hatten sich die Schüler für den HNA-Lesertreff vorbereitet. Moderiert wurde die Diskussion von HNA-Redakteur Tibor Pézsa.


T. FELSTEHAUSEN (DIE LINKE)
Wie die Linke denn den Klimawandel verlangsamen wolle, obwohl es sich um ein globales Problem handelt? Felstehausen liefert nicht gleich konkrete Beispiele. Die Schüler lassen ihm das aber nicht durchgehen und bohren nach. Dann wird die Antwort konkreter. Die Verkehrssteuerung sei ein Mittel. Auch der ÖPNV-Ausbau.

PATRICK HARTMANN (SPD)
Es gibt zu wenig „kompetente Lehrkräfte“, formuliert ein Schüler seine Frage. Was die SPD tun wolle? Hartmann, der selbst Lehramt studiert hat, gibt eine kurze, aber klare Antwort: Es gelte, den Beruf des Lehrers wieder attraktiver zu machen, das fange schon mit den Studienbedingungen an und gehe mit den Verträgen und der Bezahlung weiter.

V. GRONEMANN (GRÜNE)
Innovationen habe die Grüne für den ÖPNV parat, das Seniorenticket solle eingeführt werden, danach auch ein Ticket für die Bürger. Gronemann wirkt entspannt, sie freue sich über den Rückenwind, den die Grüne derzeit erlebt. Auch beim Thema bezahlbarer Wohnraum für alle wolle die Grüne weitergehen, wie Gronemann sagt. „Die Mittel sind da.“

EVA KÜHNE-HÖRMANN (CDU)
Auf die Frage, wie sich das Stärken des Rechtsstaats mit verstärkter Videoüberwachung vereinen lasse, hat Kühne-Hörmann nicht nur eine Antwort parat. Die politik-erfahrene CDU-Chefin unterstreicht diese auch mit zwei Beispielen, in denen Täter anhand von Videoüberwachung gefasst werden konnten. Videoüberwachung sei nicht dazu da, Bürger zu überwachen, aber zum Opferschutz.

MANFRED MATTIS (AFD)
Er ermahnt die Schüler, nicht bei dem Thema Gewaltbereitschaft zu lachen, nachdem ein Schüler gefragt hat, wie es zusammenpasst, dass die AfD sich gegen Extremismus ausspricht, sich aber bei einer Demo in Chemnitz mit Pegida zusammenschloss. Das könne bei öffentlichen Veranstaltungen passieren, war Mattis’ Antwort. Er sehe da keinen Widerspruch. Ermahnt wird Mattis dann selbst von einem Schüler, weil er während der Diskussion auf seinem Smartphone tippt.

THORSTEN SCHNEIDER (FDP)
Seine Antwort auf die Frage, wie die Digitalisierung vorangetrieben werden könne, bleiben etwas vage. Punkten kann Schneider jedoch bei seiner Schlussrede, als er verzichtet, die Schüler dazu aufzurufen, die FDP zu wählen. Schneider ermutigt die Schüler, sich mit Politik zu beschäftigen und sich zu engagieren. Dafür erntet er lauten Applaus.

DIE SCHÜLER
„Die Diskussion hat mir gut gefallen. Wir haben die Kandidaten mit unseren Fragen überrascht“, sagt Lukas Joop. Es habe viele Antworten gegeben, mit denen man auch was anfangen kann, nur manchmal wurde zu viel Wissen vorausgesetzt, sagt der 18-Jährige. Schülerin Sarah Lorenzana fügt hinzu, sie habe nun kurz vor der Wahl einen Eindruck von den Kandidaten bekommen.

 Hier finden Sie den Original-Artikel vom 20.10.2018

Forschen in Sibirien

Veröffentlicht in Aktuelles

Sibirien 2018Ein Jahr lang wurde die Forschungsreise der Jugendlichen aus dem SFN (Schülerforschungszentrum Nordhessen) vorbereitet. Im Oktober war es dann so weit und eine Gruppe mit Schülern verschiedener Schulen machte sich in Begleitung des SFN-Leiters K.P. Haupt sowie Betreuer Iljan Eilmes auf den Weg nach Sibirien, um dort gemeinsam mit russischen Schülerinnen und Schülern zu forschen und vielfältige kulturelle Eindrücke zu sammeln. Mit dabei war auch Jannik Meyer von der Jacob-Grimm-Schule. 

Lesen Sie hier den HNA-Artikel vom 19.10.2018. Genauere Berichte sind auch in einem Blog der Teilnehmer zu finden: http://sfnsibirien.blogspot.com

 

Treffen mit der Bundeskanzlerin

Veröffentlicht in Aktuelles

mail 54283 412408Auch in diesem Jahr waren Jungforscher des Schülerforschungszentrums Nord-hessen (SFN) zu Gast im Kanzleramt: Alle Schüler, die beim zurückliegenden Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ eine Platzierung erreicht haben, waren für zwei Tage nach Berlin eingeladen. Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand ein Besuch im Bundeskanzleramt. Dort wurden sie von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen. Außerdem bekamen sie Einblick in die Arbeit des Parlaments. Aus dem SFN dabei waren Jessica Grabowski, Felicia Walter und Annalena Bödiker (Bundessiegerinnen Biologie, hier im Bild mit Jule Thaetner, Platz 5), die in diesem Jahr ihr Abitur an der Jacob-Grimm-Schule absolvierten. Sie konnten die Bundeskanzlerin sogar zu einem gemeinsamen Foto überreden. Auch Hessens Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz hatte den siegreichen Nachwuchsforschern einen besonderen Empfang in Wiesbaden bereitet und sich mit ihnen über die Projekte ausgetauscht. „Was ihr geleistet habt, ist mehr als beeindruckend“, so Lorz: „Ihr legt mit euren Leistungen den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere.“
Nach: HNA-Artikel vom 1.10.2018
Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Preisträgerinnen

Glücksministerin an der JGS

Veröffentlicht in Aktuelles

Was macht uns glücklich? Diese Frage stellten sich 22 Schülerinnen und Schüler der JGS gemeinsam mit dem Leiter der Glücks-AG Jan-Patrick Witte und der selbst ernannten Glücksministerin Gina Schöler während eines ganztägigen Glücks-Workshop an der Jacob-Grimm-Schule kurz vor den Herbstferien.

Lesen Sie hier den HNA-Artikel vom 26.10.2018: 

Sie zeigt Wege zum Glück

Selbst ernannte Glücksministerin Gina Schöler sprach mit Kasseler Schülern über mehr Zufriedenheit

von Christina Schröder
DSC 0052KASSEL. „Herzlich willkommen zum Glück“ steht in großen Buchstaben an der Tafel. Auf dem Boden liegen bunte Karten mit Sprüchen. Sprüchen wie „Sammle Momente, keine Dinge“, „Lebe dein Ändern“ oder „Auch ein schlechter Tag hat nur 24 Stunden“. 22 Schüler der Kasseler Jacob-Grimm-Schule sitzen im Stuhlkreis um diese Karten herum und sprechen über ihre Bedeutung. Unter ihnen ist Gina Schöler, Deutschlands selbst ernannte Glücksministerin.
Deutschland soll glücklicher und zufriedener werden. Das ist das Ziel, das sich Schöler gesetzt hat. Um das sogenannte Bruttonationalglück zu steigern, ist die 31-Jährige im ganzen Land unterwegs, gibt Workshops und hält Vorträge über etwas, das eigentlich nur jeder für sich selbst bestimmen kann: Glück. „Ich zeige niemanden, was richtig oder falsch ist, um glücklich zu werden. Vielmehr eröffne ich Raum, um darüber nachzudenken“, sagt Schöler.
Entstanden ist das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“, dessen Homepage täuschend echt aussieht, aus einem Projekt Ende 2012 in Schölers Studium für Kommunikationsdesign. Als Vorbild diente das kleine Land Bhutan in Südasien. Nicht wirtschaftliches Wachstum misst den Wohlstand des Landes, sondern das Befinden der Menschen. „Wir wollten wissen, ob das nicht auch für Deutschland geht“, sagt Schöler. Die Reaktionen, die sie dabei erfahren habe, seien vor allem eins gewesen: emotional. „Die Menschen wollen über ihre Gefühle sprechen, und sie haben das Bedürfnis, etwas Positives zu erleben.
Redebedarf gibt es auch bei den Schülern der Jacob-Grimm-Schule (JGS). Stress und Druck in der Schule spielen eine immer größere Rolle im Leben der Jugendlichen, aber auch Erwartungen von Freunden und Eltern. Gemeinsam mit Schöler suchen sie Wege zum glücklich werden. Das können schon kleine Dinge im Leben sein. „Mir hilft es, fünf Minuten einfach mal nur zu atmen“, sagt ein Schüler. Ein Mädchen fügt hinzu: „Oder mal Nein zu sagen.“ Achtsamkeit für Glück und Zufriedenheit ist das große Stichwort. Deswegen gibt es auch seit fünf Jahren eine Glücks-AG an der JGS, und auch die Evangelische Jugend Kassel, die den Workshop mit der Glücksministerin organisiert hat, ist 2018 Glücksmomenten auf der Spur.
Symbolisch werfen die Schüler mit Schöler Dinge, die sie sich für ein glückliches Leben wünschen, in eine Erste-Hilfe-Box. Eine Clownsnase für eine gute Portion Humor landet etwa darin, ein Zauberstab, weil jeder selbst für sein Glück sorgen muss und nicht irgendeine gute Fee, Taschentücher, um auch mal Gefühlen freien Lauf zu lassen, eine Uhr für Zeit und zuletzt ein Notizblock. „Kritzelt ihn voll mit Sprüchen, Witzen und Gedanken und klebt den Zettel an den Laptop eurer Mutter, legt ihn auf den Schreibtisch eures Vaters oder gebt ihn euren Freunden“, motiviert Schöler die Jugendlichen. Denn Glück könne schon damit anfangen, anderen ein Lächeln zu schenken.

Hier finden Sie den Original-HNA-Artikel vom 26.10.2018.

Foto: Annabelle Weyer

Weitere Beiträge...