Zukunft zum Greifen nah – Karriere im Handel ...vom 07.02.10 10:00
Experten zu Gast beim Berufsinformationstag der Jacob-Grimm-Schule
 |   Geballtes Expertenwissen: Fachkräfte aus den Bereichen Verwaltung (Stadt Kassel), Medizintechnik (BBraun), Internationale Organisationen (Landesvertretung Hessen in Brüssel + Uni Kassel) und Unternehmensberatung (Müller+Partner) nahmen sich am Freitag Zeit, um den Zwölftklässlern der Jacob-Grimm-Schule Fragen zur Berufsorientierung zu beantworten. FOTOS: Hohmann
 
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Wie geht’s weiter nach der Schule? – die zentrale Frage an diesem Tag. Am Freitag, dem 5. Februar 2010, hat die Jacob-Grimm-Schule Kassel für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 einen Berufsinformationstag durchgeführt. Fachleute aus Unternehmen der Region haben wie im vergangenen Jahr in drei Veranstaltungsblöcken von jeweils eineinhalb Stunden in insgesamt 18 Berufsfeldern informiert und beraten. Sie ermöglichten einen zeitnahen und plastischen Einblick in ihre Unternehmen und Institutionen. Die berufliche Praxis transparenter zu machen und Chancen und Risiken vor Augen zu führen, ist ihre Aufgabe. Sie sollen helfen, dass sich die Schülerinnen und Schüler ihre berufliche Karriere besser vorstellen und planen können.
Das Motto der diesjährigen Veranstaltung „Zukunft zum Greifen nah – Karriere im Handel“ war durch das Gesprächsangebot des Personalchefs von „Edeka Hessenring“, Horst Ackermann, und der Leiterin der Abteilung Bildung, Simone Langer, zustande gekommen. Damit war ein Berufsbereich thematisiert, den die Schülerinnen und Schüler in ihrer Mehrheit so nicht „auf dem Schirm“ haben. Die vielfältigen beruflichen Chancen im Bereich des Groß- und Einzelhandels sollten deutlicher werden.
„Gestern wusste ich noch, was ich beruflich später vielleicht mal machen will! Und jetzt weiß ich nicht einmal, in welchen Berufsbereichen ich mich eingewählt habe!“ – Da muss sich was ändern! Eigeninitiative, selbstbewusstes Auftreten und vor allem mehr Sicherheit sollen die angehenden Abiturienten bei ihrer Berufswahl zeigen. Das war es auch, was die rund 50 eingeladenen Fachkräfte aus Bereichen wie Medien, Medizin, Architektur, Recht und Kultur den neugierigen Schülern während der anschließenden Gruppengespräche zu vermitteln versuchten. "Brauche ich ein abgeschlossenes Studium?", "wie komme ich an ein Praktikum?" und "wie sehen die beruflichen Perspektiven aus?", lauten die Fragen, die den Schülern am meisten unter den Nägeln brennen. "Was lernen wir daraus? Nix wie ran an die Praxis! An die berufliche Praxis! Damit kann man gar nicht früh genug anfangen“, riet Thomas Hohmann und wies auch auf die Studieninformationstage an den Universitäten hin, die in den kommenden Wochen stattfinden.
Text: Simon, Fotos: Hohmann
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